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als Kind ein wenig lachen. Auf ihn schoben es die Sünde-rinnen und riefen: „o Du! wenn nun Amandus ein Un-„ glück genommen hätte!" Er riß sich von den nassen Scher-ben auf und puffte dem Gustav, der ihn tröstend bei denHänden faßte, ein wenig hinten aus Schulterblatt, da, wonach den Kompendien der Milchsaft mit dem Blut zusammen-rinnr. „Ich hab's doch nicht hingestellt", sagt' er —; „Ja„ja! und hast mir nichts gesagt", versetzte der Blinde undstieß ihn wieder, aber heftiger und doch weniger zor-nig. — „Schlag immer, ich hab' Dir nichts gethan" unddie Stimme brach meinem guten Helden — jener schlug wie-der nach und sagte: „ich bin Dir auch gar nimmer gut",aber so, als würd' er sogleich zu weinen anfangen.— „Ach„Du hast Dir gewiß einen Splitter eingestochen", fragteGustav mit der mitleidigsten Stimme — mitten im Versuchzu einem neuen Stoße glitt die dünne Eisrinde vom erwärm-ten Hcrzen Amandus herunter, er umfaßte den Unschuldigenund sagte unter hellen Zähren: „Du hast's ja nicht gethan„und ich geb' Dir all' meine Spielwaare: schlag mich doch

„recht" und schlug sich selber.-Blos die Empfindung

der Liebe kämpft mit solchen bittersüßen Sonderbarkeiten.Amandus gestand oft, noch immer wandte ihn, wenn er je-mand Unrecht gethan, mitten in seiner Kränkung darüberdie Neigung an, fort zu beleidigen, um sich selber so weitfort zu kränken, daß er endlich vor Schmerz sich mit derheißesten Liebe aus Versehrte fremde Herz werfen müßte.Aber, o lieber Amandus! wenn gerade ein Pädagog in Ge-palt einer Moral die Thür aufgemacht hätte! —

Man muß niemals glauben, als wollt' ich hier persön-lichen Groll an sämmtlichen Hofmeistern anslassen: dennerstlich hatt' ich gar niemals einen Hofmeister, zweitens warich selber einer und ein rechter.