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mal erlernen, wenn er auch wollte. „Red' ich in Deine Bit»„chersachen auch?" fragte die sehr grob verkörperte Professo-rin. Man konnt' es also bei jeder Möbelversteigcrung oderauf jedem Jahrmarkt in einer Kalenderpraktika neben denKriegen der großen'Herrcn prophezeien, daß hier ein kleinerzwischen dem Ehepotentaten und der andern feindlichen Machtausbrechen werde; weil diese seinen Kommerzien-Traktat nichtleiden konnte; das Ehepaar feierte dann seine olympischenSpiele der Zunge und Hände und konnte die Zeitrechnungvcr Ehe nach diesen Olympiaden abtheilen.

Weiter! Unser neue Regent ließ — da das Volk inJralien den Pallast des verstorbnen Pabstes und Doge gra-tis erhält - - die Möbeln seines Herrn Vaters um Wenigesversteigern; er thar's, wie alle Kronprinzen, aus Achtung ge-gen ihn, damit das Volk ein Andenken vom Seligen, wiedas Römische die Gärten von Cäsar, erben könnte. Der Pro-fessor wollte auch erben und erstehen. Er bot also zum Bestendes Rittmeisters, in dessen ZiiMer die Kommode, der Spie-gel und die Sessel jämmerlich waren, nicht auf diese dreiDinge, sondern auf drei benachbarte — auf zwei schöneBronze-Wasen mit Ziegenköpfen und Myrteublättern für dieelende Kommode, auf einen gerad- und spitzbcinigen Spie-geltisch unter den elenden Spiegel, auf eine prächtige Bergerezwischen die elenden Sessel. Es wurde ihm zugeschlagen.Sein erstes Wort, als er aus dem Aukzionszimmer in seinestrat, war an seine Frau: „Ist der Rittmeister droben? —Ich hab' schöne Dinge für ihn erstanden." Jetzo sang sieschon den ersten Vers ihres Kriegsliedes, ohne ein Kaufstücknoch zu kennen. Er nannte ihr keines; denn er hatte dasgrößte Unglück eines Ehemannes, nämlich Verachtung gegenseine Frau, so wie sie hingegen ihm gegen alle Menschen,sogar gegen die besten beitrat, außer gegen sich nicht. Unter