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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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dem Abholen der Kausstücke antwortete er auf den erstenVers des Kriegsgesanges und nannte doch keines; und soantiphonierten sie blos. Endlich wurden die Ziegenköpfe undSpitzbeine ins Haps gesetzt. Da ging das Kriegsgeschreilos: „Das ist dumm, dumm, dumm! Ei Du dummerMann Du! das Zeug! den Bettel! wo waren heute Deinefünf Sinne? Ich bezahle keinen Deut; (sie war ohnehin nieKassierer). Und so theuer! Aber wenn man Kinder undNarren zu Markt rc." Er sagt ganz kalt: „Lasse nur nichtsd ran kommen und schaff' es hinauf zum Rittmeister, meinSchatz!" Sie gehorchte den Augenblick; ging aber in seineStube und öffnete alle Schleusten ihres rauschenden Zorns.Spät unter diesem Rauschen sagt' er endlich drohend: „Duweißt, Frau!...." Nun wurde in ihrem Munde aus demWind ein Sturm. Er war kein Mann, den Zorn oder irgendeine Leidenschaft fortrissen, sondern ein ächter Stoiker war erund immer bei sich; daraus lässet sich's erklären, warum er,da Epiktet und Seneka Stoikern den verbotenen innern Zorndurch den äußern Schein desselben zu ersetzen rathen, um dieLeute zu bändigen, sich sogar dieses zornigen Scheins beflißund gelassen seine Faust petrisizierte und diesen Knauf alseine Leuchtkugel auf diejenigen Gliedmaßcn seiner Gattinwarf, die ohne Licht in der Sache waren. Dieser stumpfeWilson'sche Knopfableiter ihres Zorns zog erst die größtenberedten Funken aus ihr hervor; und in der That ist's inder Ehe wie in den alten Republiken, die (nach Horne s Be-merkung) nie größere Redner trugen als in stürmenden krie-gerischen Zeiten. Er machte das Sinnliche blos zum Fahr-zeug des Geistigen und begleitete seine Hand mit ausgewähl-ten Bruchstücken aus Epiktcts Handbuch: „ich bin wahrlickganz bei mir (sagt' er); aber Du schreiest gar zu lehr, wenn>ch mich nicht d'rein schlage." Sein weltlicher Arm bewegte