Der Zimmerfrotteur mazerierte und langte sich imGrunde durch das geschminkte Wasser aus und ersäufte bei-nahe sein gallisches Uebel —> so schluckte der Schadenfroh.
Dem Hofjunker, der sich fast den Magen entzwei soff,schlugs schlechter zu; drei Tage nachher schmolz er an eineriuenntiuentiu uriims hin. — Blos durch den ZellulosenKarmenmacher fuhr eine ganz aufgefärbte Sündflut ohneSchaden glatt hinein und hinaus; er sah aber munter nnosatirisch herum und lauerte darauf, wenn sein Nächster hin-ter den vier Tischen besoffen wäre.
Etwan eine flammende Scheune wäre mit ihren Wall-fisch-Bescheiden zu retten gewesen. . . . Nun kam die Zeit,da jeder betrunken scheinen mußte, wer Spaß verstand — siediskurierten und lallten wider einander mit übcrschweppenderbäumender Zunge — der Junker und Frotteur streckten sichgar in die Stube als zwei Lagerbäume hin und ihre bau-schenden Unterleiber, sollte die Welt denken, lägen als Wein-schläuche auf den Bäumen — der Amtmann machte die Au-gen zu, das Maul auf — der Karmenmacher stellte sich vor,am tollsten und plausibelsten würd' er's machen, wenn ererstlich gleich wahren Betrunknen vorschwüre, er sei nüchtern,und zweitens, wenn er so gegen die Bettpfoste umsänke, daßer ein wahres Löchelchen kriegte. Er hatte sich auch glück-licher Weise eine Wunde verschafft, die größer war als seineTrunkenheit und wollte aus Rache mit der Nachricht ver-brechen, er habe die Vierherren zum Narren und blos Was-ser gehabt — der Professor wollte auch alles heraussagen,wie alles und der Wein wäre die andern wollten's auchund lachten schon sämmtlich voraus: als. zum Unglück derlängst übersättigte Flvßinspektor sich zum Frotteur abgeschlichenund diebisch statt eines Gegengiftes und Konfortativs gegenseinen nachgedruckten Wein die vorgebliche Originalausgabe