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nun dieses Volks fragen? Er zog erstlich den Gerichtshal-ler bei Seite und sagte zu ihm: „Heute sollt' er einen Spaßmachen und den vier andern Herren mit gefärbtem Wasser,das sie für Wein hielten, zutrinken, damit diese sich in wah-rem Wein besoffen."-„Recht gut!" sagte der Gerichts-

halter, „sie sollen alle an den Gerichtshalter gedenken." Dasnämliche sagte der Professor dem Flößinspektor, dem Kar-menmacher u. s. w.; alle antworteten: „Recht gut! sie sollenalle an den Flößinspektor, an den Karmenmacher u. s. w. ge-denken." Jeder wollte vier Mann zum Narren haben; derProfessor wollte fünf Mann dazu haben, — allen gelang es.

, Abends wurden fünf Körbe gefärbtes Wasser ins Zim-mer getragen; jeder rückte hinter sein Schenktischchen undschraubte den Korkstöpsel vom Quast-Wein ab. Die erstenFlaschen Bouteillenwasser wurden still von der Gesellschaftcingesogen; wahre Pfiffigkeit mußte der Lust- und Wasser-partie diesen Schein stufenweiser Berauschung vorschreiben.

Nun aber hob vas Sonnensystem sein Wasserziehenan. „Der Wein könnte stärker sein," sagte jeder, und wolltejeden betrügen. Der Gerichtshalter mit rosenrother Nasen-knospe spritzte seinen Kadaver statt des Spiritus mit mehrWasser aus, als er in seiner ganzen Ewigkeit a parto anteselbst getrunken oder gepisset, oder aus fremden Augen ge-drückt. Ein Mensch, der so wasserhaltig wie er wird, daßer sich schwer aufrecht erhält vor Nüchternheit, macht andernTrunkbündnern leicht glaublich, es sei vor Betrunkenheit; undalle lächelten sehr, da er lachte.

Der Flößinspektor Peuschel leitete einen ganzen Wasser-schatz in den Magen und machte seine Blutadern zu Wasser-adern; aber er ärgerte sich halb, daß er die andern mit sei-nem Schein-Gesöff betrügen mußte und sehnte sich hcimlicbstatt der verstellten Betrunkenheit nach ächter.

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