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nähern Zweck (wie jeden Zweck für ein entferntes Mit-tel) ansehen: was finden wir denn hienieden?— Ihr Prin-zipal (ein abscheuliches Wort!) hat sich auf seine Verlobungeben so sehr gefreuet als auf seine Hochzeit."
„Spielender Unterricht heißt nicht, dem Kinde Anstren-gungen ersparen und abnehmen, sondern eine Leidenschaftin ihm erwecken, welche ihm die stärksten aufnölhigt underleichtert. Nun taugen dazu durchaus keine unlustigen Lei-denschaften — z. B. Furcht vor Tadel, vor Strafe rc. —sondern freudige; spielend würden alle Mädchen von Schec- ,rau das Arabische erlernen, wenn ihre Liebhaber in keinerandern Sprache an sie schrieben, als in dieser synonymischen.Hoffnung des Lob's ist es, das Kindern (das Lob äußererVorzüge ausgenommen) weit weniger schadet als Tadel undgegen welches sich keines, am wenigsten das beste versteckenkann. Ich will Ihnen hier sagen, was mein eigner Hof-meister für Erzieh-Ränke anwandte: er nähte sich ein Zif-ferbuch; in diesem gab er jedem Glied seines Lyzcums (19waren) für jede Arbeit eine große oder kleine Zahl; dieseZahlen erwarben, wenn sie auf eine gewisse festgesetzte Summegestiegen waren, einen Adel- und Fleißbrief, worauf mansein Lob mit nach Hause nahm. Da Belohnungen kraftloswerden, die zu oft oder erst von weitem kommen: sosetzte er auf diese geschickte Art den Weg zur entferntenBelohnung aus täglichen kleinen zusammen. Wir konntenferner unsere Zahlen zusammensparen; und Kinver Hefternichts so sehr an Fleiß als ein wachsendes Eigenthum(von Ziffern oder von Schrcibbüchern). Solche Zahlenwegstreichen war Strafe. Er machte uns alle dadurch sofleißig, besonders mich, daß ich wenige Jahre darauf imStande war, eine Biographie zu schreiben, die noch jetzt ge-lesen wird."