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nicht; die Dichtkunst ist für ein und artiges Alter noch zuunverständlich und ungesund; der Lehrer, der vorliefet,muß erbärmlich sein, wenn er nicht weit nachdrücklicherspricht. Kurz keine Kinderbücher!"
„In ein pädagogisches Stammbuch würden wir beideschreiben: Vergeblich tadeln ist schlimmer als gar nicht ta-deln — Fehler, die das Alter nimmt, nehme der Lehrernicht, der dauerhaftere zu bekämpfen hat, u. s. w. IhrKatechismus sei Plutarch und Feddersen (aber ohne seinenelenden Stil); d. h. keine Moralien, sondern Erzählungendarnach - und noch dazu in.keiner besondern Stunde,sondern zur rechten, damit der Kopf meiner Kinder nichtein Vokabelnsaal von Moralen, sondern ihr Herz einedurchglühte Rotunda der Tugend werde."
„Da der blöde, enge, ängstliche Anstand der dümmsteund unnatürlichste ist, so lehren Sie den Kindern den be-sten, wenn Sie ihnen keinen befehlen; von Natur achtensie weder silberne Sterne, noch silberne Köpfe — gewöhnenSie ihnen dergleichen nicht ab."
„Meine größte Bitte ist -— die ich viele Jahre vorherdrucken lassen, - - daß Sie der spaßhafteste Mann in meinemHause sind; Lustigkeit macht Kleinen alle wissenschaftlicheFelder zu Zuckerfeldcrn. Meine müssen bei Ihnen durchausnach ihrem Wohlgefallen scherzen, reden, sitzen dürfen.Wir Erwachsene ständen den abscheulichen Schnlzwang un-serer Abkommenschaft keine Woche aus, so vernünftig wirsind; gleichwol muthcn wir es ihren mit Ameisen gefülltenAdern zu. Ueberhanpt: ist denn die Kindheit nur der müh-selige Nüsttag zum genießenden Sonntag des spätern Al-ters, oder ist sie nicht vielmehr selber eine Vigilie dazu,die ihre eignen Freude» bringt? Ach, wenn wir in diesemleeren »iederreguende» Leben nicht jedes Mittel für den