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daß nicht blos Home Geschmack unvereinbar mit einem bö-sen Herzen findet, sondern auch daß ich nächst dem Genie,das ihn nach Entladung seiner geistige» Vollsaftigkeit immerbekommt, nichts selmcrs kenne als ihn, den vollendeten Ge-schmack. O ihr Konrektoren und Gymnasiarchcn, die ihrüber die Devalvazion der Alten winselt und greint; wenn sienoch Augen hätten, sie würden über euere Valvazion wei-nen! — Es gehören andre Herzen und Seelenflügel, (nicknbloße Lungenflügel) dazu als in euren pädagogischen.Rüm-pfen stecken, um einzusehen, warum die Alten Plaro denGöttlichen nannten, warum Sophokles groß und die Antho-logen edel sind! Die Alten waren Menschen, keine Gelehr-ten; was seid ihr? Und was holt ihr aus ihnen? . . .
llopiam voenbulorniu. — In mittlern Jahrhundertenwar auch jeder kleine Nutzen der Alten ein großer; aberjetzt im 18ten, wo alle Völker graclus ack purimssum inden Musen-Granit eingchaucn, kommt es auf 2 Treppenmehr oder weniger nicht an. Haben denn die jetzigen Na-zionen nichts im alten Geschmacke geschrieben? — Wär' coso: so würden ohnehin Muster, die sich in keinen Ebenbildernvervielfältigt haben, leicht zu errathen sein; es ist aber nichteinmal so und die Omar'sche Verbrennung aller Alten konnteuns nur ein wenig mehr entreißen als wenn man den gan-zen noch stehenden Herbstflor von einigen griechischen Tem-peln und andern Nuincn umbräche: wir würden doch nochHäuser im griechischen Geschmack bekommen. Die Musterhaben ja selber ohne Muster geschrieben und Polyklcts Bild-säule wurde nach einer Polyklets Bildsäule geregelt. Trotzdem Studium der geschriebenen Antiken lag sonst in Deutsch-land und liegt* noch in Italien die dichtende Schöpferkraftauf dem Siechbett.
Wer wie Hcyne die alten Sprachen zur formalen