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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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und will vom Romanschreiber nichts für sein ganzes Wesenhaben als gratis den Roman, in den er geworfen wird/'

So weit Fenk, der alle Menschen trug, aber keinen Un-menschen, keinen Filz. Ich habe diesen unvollkommnen Cha-rakter für meine Biographie an mich gehandelt (denn er sel-ber eristiert auch biographisch unter dem Namen Röper); eSfehlt hier ohnehin an ächten Schelmen merklich; ja wenn ickauch Röpern mit den Teufeln der epischen Dichter vergleicheund mich mit den Dichtern selber: so sind wir beide dochnicht sehr groß.

Wenn die Leser einen Brief vom Doktor Fenk hätten,der seine vorige Härte entschuldigte — der uns an Scheerau,an den Doktor und an eine mir so liebe Person erinnerteund der zum Ganzen recht paßte: so, würden sie den Briefin die Lebensbeschreibung mit einknöpfen. Ich habe dennämlichen Brief und das nämliche Recht; und schicht' ibnbier ein.

Fenk an mich.

„Nimm den armen Ueberbringer dieses zum Klientenan: der Maussenbacher hat seine Saug- und Schöpfwerke' dem armen Teufel eingeschraubt und zieht. Die sämmtlichenSpitzbuben von Advokaten in Scheerau dienen ihm gegenkeinen reichen Edelmann zu Patronen, den sie einmal zuihrem eignen zu bekommen wünschen.

Ich bin zwar selber täglich in Maussenbach und advo-ziere; aber der Knicker nimmt keine uneigennützigen Gründean; und sonst hat Röper für alles andre Gefühl und Ver-nunft. Es wird einmal eine Zeit kommen, wo man unsrevergangne Dummheit so wenig begreifen wird als wir künf-tige Weisheit, ich meine, wo man nicht blos, wie jetzo, keineBettler, sondern auch keine Reichen dulden wird.