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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Vom Vater einer schönen Tochter zwingt man sich gutzu denken. Ich nöthige mich auch: an Deiner Klavierschü-ierin Beata sahest Du mir die grünen Blätter unter derKnospe; setz» könntest Du die aufbrechenden Rosenblättepselber sehen und den Dust-Nimbus darum. Eine solcheTochter eines solchen Vaters! Das heißt, die Rose blüht ant'einem schwarzen im Schmutze saugenden Wurzelgeftccht.

Ich bin dort, sie zu heilen; der Alte will für sein Geldwas haben; aber in Mausscnbach bedenkt kein Mensch, daßder Abt Galiani, den man vier Tage vor meiner Abreiseaus Italien begrub, gesagt hat, daß die Weiber ewige Krankesind. Jedoch blos an Nerven; die Gefühlvollsten sind dieKränklichsten; die Vernünftigsten oder Kältesten sind dieGesündesten. Weich ich ein Fürst wäre: ich refolvierte fürst-lich und setzte in einem allerhöchsten Neskript Hausarrestdarauf, wenn eine Frau auch nur einen einzigen Medizinlöfftlaustränkc. Ihr armen Hintergangenen Geschöpfe, warumhabt ihr so viel Zutrauen zu unS Männern überhaupt, undzu uns Doktoren insbesondere und lasset es euch gern gefal-len, daß wir, die Arzneigläser wie in einer Reiheschank ver-zapfend, euch auf einem Medizinwagcn so lange spazierenfahren, bis wir euch aus den Leichenwagen abladen? . .So sagt' ich manchmal zu ihnen, und dann nahmen sie alleArzneien noch lieber ein, die ich ihnen verordnete.

Die einzigen Arzneien, die Weibern mehr nützen alsschaden, sind höchstens Kleider. Nach vielen Naturforschernverlängert das Mausern das Leben der Vögel; aber auchdas der Weiber setz' ich hinzu, die allemal so lange siechen-bis sie wieder ein neues Gefieder anhaben. Aus der Thera-peutik lässet sich's schlecht erklären; aber wahr ist's; und jevornehmer eine ist, mithin je kränklicher, desto öfter muß sftsich mausern, wie auch der Sumpftalamandcr sich alle fünf