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die Bruchbänder und Bandagen gehöre -- das können einoder dreihundert Beispiele noch nicht erweisen.

Wir halten uns lieber daran, daß ein Frisierkamm einTrepan gegen Kopfübel, eine Repetierühr gegen intermittie-renden Puls und ein Ballkleid ein Universale gegen alles ist.

So ist also scherzhaft zu reden der Damenschneider einOperateur, sein Nähfinger ein Arzneifingcr, sein Fingerhutein Doktorhut. . . .

. . . Warum vergaß ich Dich, edle Beata? Dich bellteine Parüre nicht; und wenn künftig einmal Dein schönesHerz erkrankte: so würde nichts es heilen als das beste Herz,oder es -stürbe.-—

Wundere Dich über mein Feuer nicht. Ich kommegerade von ihr und vergesse alle Fehler, die ich vor 14 Ta-gen noch von ihr wußte. Mädchen, die oft krank sind, ge-wöhnen sich eine Miene von geduldigem Ergeben an, die„zum Sterben schön" ist. Ich habe ihren Licblingsaus-druck unterstrichen, aber nur von ihrer Zunge kann er imschönsten sterbenden sinkenden Laute fließen. Diese Geduldgewöhnet ihr außer il-ren ewigen Kopfschmerzen auch ihrVater an, der sie gleich sehr quält und liebt und der ihr zuGefallen (nach dem Egoismus des Geizes) eine Welt ab-schlachtete. Wenn die Seele mancher Menschen (sicher auchdiese) zu zart und fein für diese Morast-Erde ist: so ist esauch oft der Körper mancher Menschen, der nur in Kolibri-Wetter und in Tempe-Thälern und in Zephyrn ausdauert.Ein zarter Körper und ein zarter Geist reiben einander aus,Beata hängt, wie alle von dieser Kristallisazion, ein wenigzur Schwärmerei, Empfindsamkeit und Dichtkunst hin; aberwas sie in meinen Augen hoch hinauf stellt, ist ein Ehrge-fühl, eine demüthige Selbstachtung, die (meinen wenigenBemerkungen nach ) ein Erbtheil nicht der Erziehung sondern