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des gütigsten Schickstils ist. Diese Würde sichert ohne prüdeAengstlichkeit die weibliche Tugend. Wenn man aber diesesweibliche point cl'Ironiwur erst einerziehen, ja einpredigenmuß —- wie leicht ist nicht eure Predigt besiegt! — Weiber,die sich selber achten, nmringt eine so volle Harmonie allerBewegungen, Worte, Blicke!... Ich kann sie nicht schildern,aber die sind zu schildern, die der Rose gleichen, welche unten,wo man sie nicht bricht, die längsten und härtesten Dornenhat, aber oben, wo man sie genießet, sich nur mit weichenund mngebognen verpanzert.

Ich weiß nicht, ob es Dir etwas Altes ist, daß Töchterihren Müttern jede Wahrheit und alle Geheimnisse sagen;mir ist's etwas Neues und nur eine beste Tochter, wie Beata,kann es.

Vor vierzehn Tagen erinnerte ich mich eines Fehlersvon ihr nicht so schwach als heute, welcher der ist, daß siezu wenig Freude an der — Freude und zu große an trau-rigen Phantasiern hat. Es gibt zu weiche Seelen, die sichnie freuen können (so wie nie beleidigt fühlen), ohne zuweinen und die ein großes Glück, eine große Güte mit einemseufzenden Busen empfangen. Wenn aber diese vor rohenSeelen stehen, die den verborgnen Tank und die stummeFreude nicht errathen können: so werden sie gezwungen,nicht Empfindung aber den Ausdruck derselben vorzuheucheln.Beatens Vater will für jedes seiner Geschenke, deren Wert!'er bis zu Apothekergranen auswiegt, eine springende Freude;sie hingegen fühlt höchstens später daraus eine; die Erschei-nung irgend eines lichten Glücks selber blitzet ihr aus einmalüber alle traurige Tage hin, die wie Gräber in ihrer Erin-nerung liegen. Auch au dieser Beata seh' ich's wieder, daßder weibliche Leib und Geist zu zart und zu wallend, zu seinu»d zu sturig für geistige Anstrengung sind und daß beide