„von gewinnen kann, wol so viel werth, wie das, was sie„mitbringt und dort verlieren kann, ihr reines, weiches ob-gleich flüchtiges Herz? Auf meinen Reisen dacht' ich an-ders, aber jetzt in der Einsamkeit ist mir ein kokettes Insekt,„eine kokette Krebsin, die bald vor- bald rückwärts kriecht,„die ihre große und kleine Scheeren immer aufsperrt und sie„immer wieder erzeugt, wenn man sie abgerissen, die in der„Brust statt des Herzens einen Magen trägt und doch kalt-blütig ist, wie alle Insekten, eine solche inkrustierte Krebsin„ist mir widerlicher als eine schalenlose in der Maußc der„Empfindsamkeit, die zu weich ist und aus der Romanschrei-„ber die empfindsame Krcbsbutter machen. Empfindelei best„sert sich nut den Jahren, Koketterie verschlimmert sich mii„den Jahren. — Warum schaffst Du Deine Philippine nicht„nach Haus?" Auf diese Frage hat mir ckoan Paul nichrgeantwortet; ich aber auf seine: denn ich räche mich nichr;ich'wünschte vielmehr, besagter Paul drückte Beatens Fingerheute an unrechte Finger mehr als auf die rechten Tastenund jetzt im Lenz-Alter sähe sie sich neben dem Klavier, fra-gend nach Paulo um und überleuchtete ihn mit dem blauenHimmel ihres weiten Auges; der arme Teufel, eben derkuul, würde sich nicht mehr kennen und dann sagen: „ohn'ein sckwncs Auge geb', ich für alles andre Schöne nicht einenDeut, geschweige mich; aber über ein Himmel-Augenpaarvergesst ich alle benachbarte Reize und alle benachbarte Feh-ler und den ganzen Bach und Benda wie er ist und meineMordanteu und die falschen Quinten und weit mehr."Leb' wohl, Vergeßlicher!
Dr. F e n k.
Wir verstehen uns, herzlicher Freund; wer selber einmalSatiren geschrieben hast vergibt alle Satiren auf sich, zumal