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Mitschwestern. ^— Ich weiß es zivar aus uieiuer Seelenlehrcrecht gut, ihr armen Weiber, daß euere Leiden nicht so großsind als ich sie mir denke, eben weil ich sie denke und nichtsuhle, da der Blitz, der in der Ferne der Vorstellung zu ei-ner Flammen-Schlange wird, in der Wirklichkeit nur einFunke ist, der durch mehre Augenblicke schießet; aber kannsich ein Mann, ihr weiblichen Wesen, die Seelen-Schwie-len und Brüche denken, die sein grober von Waffen gehärte-ter Finger in euere weichen Nerven drücken muß, da er nichteinmal so sanft mit euch umgeht, wie ihr mit ihm, oder erselber mit saskvollen glatten Raupen, die er nur mit demganzen Blatte, worauf sie liegen, wegzutragen wagt? . . -Unv vollends eine Luise und eine Beata! — Aber wäre.taun ?uul nur euer Gerichtshalter, wie ihm der Alte zuge-sagt, er wollt' euch trösten genug. . . .

Es ist aber aus den Alten schlecht zu bauen: schleicht ernicht in ganz Unterscheerau umher und vozicrt im Vorausalle Advokaten zu seiner Gerichtshalterei, um uns Rechts-freunde durch die Hoffnung, unter ihm zu dienen, vorn Ein-schlüsse wegzubringen, gegen ihn zu dienen? — Inzwischenmuß ers doch mit Einem ehrlich meinen, der ich wol bin.

Als die Böheimische Ritterschaft unv ich von ver WieseinS Schloß eintraten: so stieß sie und ich aus etwas sehrSchönes unv auf etwas sehr Tolles. Das Tolle saß beimSebönen. Das Tolle hieß Okfel, Las Schöne hieß Beata.Der Himmel sollte einem Autor eine Zeick geben, sie zuschilvern, und eine Ewigkeit, sie zu lieben; Oeseln kannich in drei Terzien ausmalen unv aussieben. Es gereichtemir und ihr znr Ehre, daß sie in ihrem alten Klavier-Leh-rer sogleich den Bekannten wieder fanv; aber es gereichtemir zu keiner Freude, daß sie am Bekannten nichts Unbe-kanntes entdeckte und daß sie bei meinem Anblick sich nicht