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durchlachteu Jahren weg und verbirgt das trübere Augennrer derselben hängenden Trauerweide, worunter der stilleJüngling seine Brust und ihre Seufzer kühlt, die für etwasnähers steigen als der Mond und Nachtigall. GlücklicherJüngling! in dieser Minute nehmen alle Grazien DeineHand, die dichterischen, die weiblichen und die Natur selberund legen ihre Unsichtbarkeit ab und schließen Dich in einenZauberkreis von Engeln ein. Ich sagte, selber die Natur;denn an ihr glühen noch höhere Reize als die malerischen;und der Mensch, für dessen Auge sie ein meilenlanges Knie-stück voll Zaubereien war, kann ihr ein Herz.mitbringen,das aus ihr ein Pygmalion-Gebilde macht, welches tausendSeelen hat und mit allen eine umschlingt. ... O sie kehrtniemals, niemals wieder, die zweite Dekade des armen Le-bens, die mehr hat als drei hohe Festtage: ist sie vorüber,so hat eine kalte Hand unsre Brust und unser Auge berührt:was noch in diese dringt, was noch aus ihnen dringt, hatden ersten Btorgenzauber verloren und das Auge des altenMenschen öffnet sich dann blos gegen eine höhere Welt, woer vielleicht wieder Jüngling wird!
Drei Tage, eh' der Professor kam, war Gespensterlärinim Schloß; zwei Tage vorher währte er noch fort; einenTag zuvor machte der Rittmeister Anstalten zur Entdeckungder Schelmerei. Er hatte eine Wasserscheu vor Gespenster-geschichten und gctb jedem Bedienten, der eine wie Bokazerzählte, als ein Honorar seiner Novelle nach der Bogen-zahl Prügel. Die Rittmeisteriu ärgerte ihn durch ihren Leichr-glaubrn und sie bekam oft den Blick von ihm, den Männerwerfen, wenn die Hoffnungen oder Befürchtungen ihrer Wei-ber Hasensprünge wie Erdhalbmesser lhun. — Sie harreNachts ein dreisüßiges Gehen durch den Korridor gehörn,ei» Blitz war durch ihr Schlüsselloch gefahren und eine