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andre Taschenuhr als ihre hatte 12 geschlagen und alles warverflogen.

Vr lud also seine Doppelpistolen, um den Teufel mitdem Pulver, das er nach Milton früher als die Sinesererfunden, anzufallen; sein Gustav mußte mit dabei sein,um mulhig zu werden. Die Schloßuhr schlug 11, es kamnichts — sie schlug 12, wieder nichts — sie schlug 12 nocheinmal ohne Hülfe des Uhrwerks; jetzo wickelte sich auf demSchloßboden ein hieroglyphisches Gepolter heran, drei Füße» traten die vielen Treppen herab und erschüttern den Korridor.Gr, der selten in Leiden, aber immer in Gefahren mu-thig war, ging langsam aus dem Zimmer und sah im lan-ge» Gange nichts als die ausgeblasene Hauslaterne an derHaustreppe; etwas ging im Finstern auf ihn zu — und in-dem er auf das stumme Wesen feuern wollte, rief er: werda? Plötzlich blitzte fünf Schritte von ihm — und hierfaßte der Tetanus *) der Angst Gustavs Nerven — dasLicht einer Blendlaterne auf ein Gesicht, das in der Lufthing und das sagte: ,,Hoppedizel!" Der war's; warf seinStiefelholz und andern Apparat dieser Farze weg und nie-mand halte etwas darwiver als der Rittmeister, weil er sei-ne» Muth nicht beweisen konnte, und die Rittmeistern!, weilsie keinen bewiesen hatte.

— Aber in Gustavs Gehirn riß dieses in der Luft ban-gende Gesicht niit der Aetznadel ein verzerrtes Bild hinein,das seine Fiebcrphantasieen ihm einmal wieder unter diesterbenden Augen halten werden. Blos heftige Phantasie,nicht Mangel an Muth, schafft die Geisterfurcht: und we>jene einmal in einem Kinde zum Erschrecken aufwiegelte,gewinnt nichts, wenn er sie nachher widerlegt unv sie be-

') Starrkrampf.

A. d R.