252
weil ich keine Minute, in der ich nur drei Schritte auf- undabthue, sicher biu, daß Du nicht in meine Sektoren schielestund liesest, was ich an Dir tadle? — Ach ich tadle wenigerals ich bedauere Deine so niedlich um fremden und eignen.Kummer spielende Laune und Dein aus den weichsten Fiberngesponnenes Herz, daß die blanke Krone scheuer Weiblich-keit, die alle diese Vorzüge erst putzt und hebt, in den volk-reichen Zimmern der Residentin ein wenig schwärzlich ange-laufen ist, wie Silber im sumpfigen Holland, und daß Dei-ner Tugend, der nichts fehlet, die Gestalt der Tugend fehlt!
Ihr Eltern! Euere Jungen machen sich in der Holle kaumschwarz; aber für Euere Töchter und ihren schneeweißenAnzug ist kaum der Himmel gescheuert und sauber genug!
Sie sind selten schlechter als ihre Gesellschaft, aber auchselten besser. Dieser geistige Wein zieht den Obstgeschmack derEva's- und Paris-Aepfel, die um ihn liegen, ein; er schmecktalsdann noch gut, aber nur wie Wein nicht.
Der Doktor gab mir über Gustavs Lage viel Licht, daszu seiner. Zeit den Lesern wieder gegeben werden soll. —
Eine gewisse Person, die fast alle 14 Tage nachliefet,waS ich geschrieben, ist satirisch und fragt mich, auf welchemBogen, ob auf dem Bogen Aaa oder Zzz, der fernere Lic-beshandel zwischen lAul und Beata bearbeitet werde — stefragt ferner, ob's dem Leser schon erzählt ist, daß der koket-tierende l'un! Verse, Schattenrisse, Straußer und Adagiosseitdem gemacht, um sein Herz auf diesen Descrttellern, antdiesen durchbrochnen Fruchttellern, in diesen Konfektkörbchenzu bringen und zu präsentieren — diese fatale mokante Per-sonnage fragt endlich, ob es der Welt schon berichtet ist, daßaber Beata sich nichts ausgebetcn als das leere Körbchenund den leeren Dcsertteller. . . . Im Grund' ärgert michdiese Bosheit niemals: aber der Doktor Fenk und der Leser