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zu fällen und zu fangen? — Wird sie wie jede Kokette demähnlich, der ihr nicht ähnlich werden will, wie nach Plat-ner der Mensch das, was er empfindet, so sehr wird, daßer sich mit der Blume bückt und mit den Felsen hebt?"
-Der Leser bemerke, daß der Leser selber hier
Witz hat und gehe weiter!-
„Oder (geht er also weiter) geht die Resident»! nichtso weit, sondern will sie auS Edelmuts), worüber man oftdie optischen Kunststücke ihrer Koketterie verzeiht, den schön-sten uneigennützigsten Jüngling aus den schönsten uneigen-nützigsten Gründen aussuchen und ausbilden? — Oder kön-nen s nicht auch alles bloße Zufälle sein — und nichts leuch-tet mir so ein — an welche sie, als. Renncrin durch Lust'Haine, die flatternde Schlinge eines halben Planes fliehe»»befestigt, ohne in ihrem Leben am andern Tag nach demstrangulierten Fang der Dohncnschnait im mindesten zu se-hen? — Oder irr' ich gänzlich, lieber Autor, und ist viel-leicht von allen diesen Möglichkeiten keine wahr?" — Oder,lieber Leser, sind sie alle aus einmal wahr und Du erräthstdarum eine Launenhafte nicht, weil Du ihr weniger Wider-sprüche als Reize zutrauest? — Der Leser bestärket mich >»meiner Bemerkung, daß Personen, die niemals die Gelegen-heit haben konnten, der großen Welt tägliche Klavierstundcnzu geben, (wie z. B. leider der sonst treffliche Leser,) Zwaralle mögliche Fälle irgend eines Charakters vorzurechnenaber nicht den wirklichen auszuhebcn vermögend sind. ^UebrigenS verlasse sich der Leser auf mich, (der ich schwerlichohne Grund Vorzüge verkleinern würde, die mir selber an-sitzen,) übrigens hat er die Armuth an gewissen konvenzio-nellen Grazien, an gewissen leichten modischen und giftig^Reizen, die ein Hof nie versagt, weit weniger zu bedauern,als andre Höflinge — der Autor wünschte nicht darunter;n