Band 
[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Wange fallenden Thräne vereinigte - und die gerührteBeata ließ, ohne oder mit Absicht, ihre Rose abgeknickt zuBovcn zittern: er bückte sich nach ihr lange und ließ seineThräne verborgen wegsinken; aber da er ihr die Rose gabund beide furchtsam die gesenkten Augen auf der Blume ver-steckten und hefteten und da sie ein hcrspringender Tropf un-terbrach: so standen plötzlich ihre aufgeschlagenen Augen ein-ander wie der aufgehende Vollmond der untergehenden Sonnegegenüber und sanken in einander und in einem Augenblickunaussprechlicher Zärtlichkeit sahen ihre Seelen, daß sie ein-ander - - suchte».

Der springende Tropf war Oeftl, der Beatens Armhaben wollte, sie in den Spcisesaal zu führen. Jetzt, Leier,trag' ich Dir statt lebendiger Rosen (wie unser Seelen-Paarist) lauter in Butter gesottene-Rosen auf. Sechs oder siebenund zwanzig Gedecke, glaub' ich, waren. Ich will hier statteines Küchenzettels einen Passagierzettel der Gäste verfertigen.Erstlich waren am Tische und im Schlosse zwei keusche Men-schen — Beata und Gustav, welches ein Beweis ist, »apschöne Seelen an allen Orten wachsen, sogar an den Hoch'stcu: so ließ der Kaiser Joseph jährlich einige Nachtigal-len in den Augarten werft», damit man da was horte.

Nro. 2. war der Fürst, der in seinem kurzen Lebe»mehr Weiber in der Nähe gesehen als der Ochs Apis, des-sen Leben doch so lang war, wie das ägyptische Alphabet-Er war an dieser Tafel, was er auf seinen Reisen an man-cher tulilo ck'Iiöts nicht zu sein vermochte, der Bruder Red-ner und der Hanptwind unter 63. andern NebenwindenSeine Krone hatten sämmtliche Damen auf.

Nro. 3. war sein appanagierter Bruder, den der gekröntehaßte, nicht weil er zu viel Volksliebe hatte und verdiente,sondern weil er einmal todrkrank war und nicht starb, so""