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schön in einer tiefen Entfernung verkleinert; ihm sind unsrekleinen Höflichkeitregeln wenig mehr — alles ist ihm janichts mehr. Er bat, ihn mit Gustav und Bcata allein zulassen; seine Seele hielt noch den sich niederbeugenden Kör-per; mit einer abgebrochuen aber genesenen Stimme redete erdas bebende Mädchen an: „Bcata, ich wcrve sterben, vielleicht„heute Nacht — in meinen schönern Tagen hab' ich Dich ge-„liebt, Du hast es nicht gewußt — ich gehe mit meiner Liebe„in die Ewigkeit — O Gute! reiche mir Deine Hand (sie„chat's) und weine nicht, sondern spreche; ich habe Dich so„lange nicht gesehen unv nicht gehört — Aber weinet Ihr„beide nur; Euere Thränen machen mich nicht mehr weich,„in meine heißen Augen kamen, so lang ich liege, keine — v„weinet sehr bei mir: wenn man träumt, man wein' auf einen„Todten, so bedeutet es Gewinn. — Ja, Ihr zwei schönen„Seelen, Ihr findet niemand der Euch gleichen, der Euere„Liebe verdienen kann, Ihr seid allein — O Beata, auch„Gustav lieber Dich und sagt es nicht — Wenn Du Dein„schönes Herz noch hast, so gib es Ihm, aus der ganzen Erre„verdient nur er's, gib es ihm — Du machest Ihn und miü>„glücklich, aber gib mir kein Zeichen, wenn Du ihn nicht lie-„ben kannst.". Jetzt ergriff er noch die Hand Gu-
stavs, dessen Gefühle gegen einander wehende Stürme waren,und sagte mit aufgerichteten Augen der beglückenden Tugend:„Du unendliches gütiges Wesen! das mich zu sich nimm«,„schenke diesen zwei Herzen alle schöne Tage, die mir vielleicku„hier beschieden waren — ja nimm sie aus meinem künftigen.„Lebcn^ wenn ich etwa in diesem keine mehr zu erwarten
„hatte.". ÄMZsg der fallende Körper die fliegende
Seele zurück; ein in seinem Auge verkündigte die
schwere Erinnerung an seine zertrümmerten Tage; drei Her-hm bewegten sich htftig; drei Zung/n erstarrten; diese Mi-