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Hospual-Arzr repetiert am Bette dcS Kranken, über welchemdie Fieborflammm zusannnen schlagen, ruhig die wenigen Ab-schnitte aus seiner Klinik, die Herpassen. Der Offizier, derauf dem Schlachtfeld — dem Fleischhackcr-Srock der Mensch-heit — über die zerbrochnen Menschen wegschreitet, denktblos an die offnen Evoluzionen und Viertelschwenkungen sei-ncr Kadettenschulc, die nöthig waren, ganze Gencrazionenin physiognomische Fragmente auszuschnciden. Der Batail-lenmalcr, der hinter ihm geht, Lenkt und steht zwar auf diezerlegten Menschen und aus jede daliegende Wunde; aber erwill alles für die Düsseldorfer Gallerie nachkopicren, und dasreine Menschen-Gefühl dieses Jammers weckt er erst durchsein Schlachtstück bei andern und wol auch bei — sich. —So zieht jede Erkenntniß eine Stein-Kruste über unser Herz,die philosophische nicht allein. —

Beata opferte fast ihre Augen dem Antheil auf, den siean niemand anderem (wie sie dachte) mrhm, als an dem Hin-geschiednen. Ihre schwere» Blicke waren oft nach dem Erc-'uitenberg gerichtet; Abends besuchte sie ihn selbst und brachtedem Schlafenden das Letzte, was die Freundlchaft dann nochzu geben hat, im Uebermaß. So dringen affo die Griffe deSUnglücks in weiche Herzen am tiefsten; so sind die Thränen,die der Mensch vergießet, desto großer und ichneller, je weni-ger ihm die Erde geben kann und je höher er von ihr steht,wie die Wolke, die hoher als andre von der Erde sich ent-kernt, die größten Tropfen wirft. Nichts richtete Beatenauf als die Verdopplung des Almosens, Las sie gewissen'lrmen wöchentlich oder nach jeder Freude gab, und der ein-käme Umgang mit der Nesidentin, mit ihrer Laura und denbeiden Gärtners Kindern.

Die zwei Reffenden waren besser daran. Da der Dok-'vr Fenk die Aerzte des Landes vx vklleio visitierte, welche