Band 
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ßen, das ein Petrefakt im guten Sinne und unter ihren fe-sten Theilen der erste ist und das recht schön verräth, daßsie sich au die Unsterblichkeit der Seele halten und daß sie,wenn sie einen von den Ihrigen' begraben lassen, nicht zuHause sind.

Auf einmal legte sich der Doktor auf das Pult desBeichtstuhls nieder und bedeckte das Gesicht; er stand wiederauf und sah mit einem Auge, das er nicht abtrocknen konnte,nach dem aufgedeckten Leichnam hin und suchte vergeblich zusehen. Gustav schauete auch hin und die Gestalt war ihmbekannt, aber kein Name, um welchen er vergeblich densprachlosen Doktor fragte — endlich nannte der Leichenred-ner den Namen. Ich brauch' es nicht erst in Doppel-Frak-tur zu sagen, daß ver Todte, auf dem jetzo so viele harteAugen und ein Paar trostlose ruhten, so aussah wie derSchauspieler Rein ecke, dessen edle Bildung nun auch derschwere Grabstein auseinander drückt - - ich hab' es nicht nö-thig, dem Pastor den Namen Ottomar nachzusprechen.Der arme Doktor schien seit einiger Zeit bestimmt zu sein,daß der Schmerz seine Nerven zu einem Nerven-Präpa-ra t herauslösete und sich daran übte. Sonderbar war's, daßGustav nicht am gestorbenen, sondern blos am trauerndenFreunde Antheil nahm.

Der gute Medizinalrath knüllte das Gesangbuch, daSunter seiner Hand lag, gewaltsam < zusammen; er horte nichtdas Abreiten des Fürsten, der nur drei Minuten da gewc-leu, um sich den Todtenschein zu holen, aber jedes Wortdes Pastors vernahm er, um von der neuesten Kraukhcit-Heschichte seines Freundes etwas zu erfahren; allein er erfuhrnichts als seine Todcsart (hitziges Fieber). Endlich warBles vorbei und er ging stumm und zwischen die Trauerker-len hineinstarrend, auf die Bahre zu, schob, ohne Blick