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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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und Laut, was ihn hindern konnte, weg Ulit der linkenHand und zuckte hin nach des Schläfers seiner mit der reck-ten. Als er endlich die Hand, welche Alpen und Jahre vonseiner abgerissen hatten, wieder damit umschlossen hielt, ohnedoch dem näher zu sein, nach dem er sich so lange gcsehnel,und ohne die Freude des Wiederstndens: so war sein Schmerznoch dicht, dunkel und warf sich schwer über seine ganzeSeele her, ohne eine Gestalt zu haben. — Aber als er injener Hand zwei Warzen wieder fand, die er sonst bei ihremDruck so oft gefühlet hatte: so nahm der Schmerz dieSchleiergestalt der Vergangenheit an; Mailand ging mitden Blüten seiner Weinberge und mit den Gipfeln seinerKastanien und mit den schönen Tagen unter beiden vorüberund sah traurig die zwei Menschen an, die nichts mehr hal-ten. — Hier wär' er mit den zwei gießende» Augen ausdie zwei ewig trocknen gefallen, wenn nicht der Leichenmar-schall gesagt hätte, „das thut man nicht gern, es ist nichtgut." Blos eine Locke gab ihm das Grab vom ganzeil ge-raubten Freunde zurück, eine Locke, die für daS Auge sowenig und für den fühlenden Finger so viel ist. Er schlich-tete die Hand, die den letzten Brief so traurig geschlossen'sanft wiever über die unberührte und verließ seinen Ottomaraus lange.

Er hatte nicht bemerkt, daß des Verstorbnen Spitzhundund zwei tonsuriertc fremde Menschen da waren, wo-von der eine 6 Finger hatte. — Außer der Kirche auf demWege, dessen eine Richtung nach dem Ottomarschen Schloßund dessen andre um den Eremitenbcrg lief, sahen Gustavund Fenk einander mit einer stummen trostlosen Frage ansie antworteten einander durch den Abschied. Der Dok-tor kehrte um und setzte seine Reise fort — Gustav gingden Park und dachte unten am Fuße des Eremitenberges