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— Begehrt kein Landschaftstück der blühenden Weltenvon mir, über welche sie in jenem Augenblicke hinzogen, denkaum die Empfindung, geschweige die Sprache sasset. 2chkönnte eben so gut einen Schattenriß von der Sonne geben.— Nach jenem Augenblicke suchte Beata, deren Körper schonunter einer großen Thräne wie ein Blümchen unter einemGewittertropfen umsank, sich aufs Grab zu setzen; sie bog ihnsanft mit der einen Hand von sich, indem sie ihm die andereließ. Hier schloß er seine weite Seele auf und sagte ihr alles,seine Geschichte und seinen Tranm und seine Kämpfe. Niewar ein Mensch aufrichtiger in der Stunde seines Glücksals er; nie war die Liebe blöder nach der Minute der Um-armung als hier. Bei Beaten schwamm, wie allemal, dasFreudcnvl dünn auf dem Thränenwasser; ein vor ihr stellen-des Leiden sah sie mit trocknen festen Blicken an, aber keinerinnertes und keine vor ihr stehende Freude. Sie hatte jevokaum den Muth zu reden, kaum den Muth, sich zu erinnern,kaum den Mutb, entzückt zu sein. Zu ihm hob sie dasscheue Auge nur hinauf, wenn der Mond, der über einedurchbrochne Treppe von Wolken stieg, hinter einem weißenWölkchen verschaltet stand. Aber als eine dickere Wolke denMond-Torso begrub: so endigten beide den schönsten Tagihres Lebens und unter ihrer Trennung fühlten sie, daß esfür sie keine andre gebe. —
Im einsamen Zimmer konnte Beata nicht denken, nichtempfinden, nicht sich erinnern; sie erfuhr, was Freudenthräncnsind; sie ließ sie strömen und als sie sie endlich stillen wollte,konnte sie nicht und ckls der Schlaf kam, ihre Augen znverschließen, lagen sie schon unter himmlischen Tropft"bedeckt.-
Ihr unschuldigen Seelen, zu Euch kaun ich bester wiezu Verstorbnen sagen: schlaft sanft! Gemeiniglich gefallen