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damit er zu Weihnachten die silberne» Früchte trage, dieman ihm anbindet. Ueber so etwas vergesst ich Gerichtstageund Termine.

Gustav machte am Morgen nach der Liebeserklärung,nicht aus seinem Schlafe — denn darein konnte nach diesen»Königschuß im Menschenleben nur ein menschlicher Dachsoder eine Dächsin fallen - sondern aus seinem brausendenFrenden-Ohrenklingen auf. Entzückungen zogen im Rin-geltanz um sein inneres Auge und sein Bewußtsein langtekaum zu seinem Genießen zu; welcher Morgen! In einemsolchen Brautschmuck trat die Erde nie vor ihn. Es gefielihm alles, sogar Oesel, sogar das Oefelsche Prahlen mitBeatens Liebe. Das Schicksal hatte heute — den> Vertustseiner Liebe ausgenommen — keine giftige Spitze, keinen ei-rernden Splitter, den er nicht gleichgültig in seine von derganzen Seligkeit bewohnte und gespannte Brust eingelassenhätte. So ersetzt oft die höchste Wärme die höchste Kälteoder Apathie; und unter der Taucherglocke einer heftige"Idee — sei es eine fire oder eine leidenschaftliche over einewissenschaftliche — stecken wir beschirmt vor dem ganzen äu-ßern Ozean.

Beaten ging's eben so. Diese sanfte fortvibriercnreFreude war ein zweites Herz, das ihre Adern füllte, ihre'Verven beseelte und ihre Wangen übermalte. Denn dieLiebe steht — indeß andre Leidenschaften nur wie Erdstöße-wic Blitze an uns fahren wie ein stiller durchsichtig^Nachsommcrtag mit ihrem ganzen Himmel in der Seele u«-verrückt. Sie gibt uns einen Vorschmack von der Seligkeil des Dichters, dessen Brust ein fortblühendes, tönen-des, schimmerndes Paradies umfängt und der hineinstei-gen kann, indeß sein äußerer Körper das Eden und sich