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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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über polnischen Koch, holländischen Sumpf und siberischeSteppen trägt. —

O Ihr Wollüstlinge in Residenzstädten! wo reicht Euchdie Gegenwart nur Eine solche Minute, als hier dieVergangenheit meinem Paare ganze Tage vorsetzt; Euch,deren harte Herzen vom höchsten Feuer der Liebe, wie derDemant vom Brcnnspiegel, nur verflüchtigt, aber nichtgeschmolzen werden?

Aber wie Abendroch am Himmel so umherfließet, daßes die Wolken des Morgenroths besäumt: so war auf Be-atens Wangen neben dem Noth der Freude auch das derTchamhastigkeit — wiewol nicht länger als bis des Gelieb-ten Gestalt, wie ein Engel, durch ihren Himmel flog. —Beide sehnten sich, einander zu sehen; beide fürchteten sich,von der Restdentin gesehen zu werden; die Entdeckung undnoch mehr die Beurtheilung ihrer Empfindungen hätten siegern gemieden. Es gibt einen gewissen stechenden Blick,der weiche Empfindungen (wie der Sonnenblick das Alpen-Thierchen, Sure) zersetzt und umbringt; die schönste Liebeschlägt ihre Blumenblätter zusammen vor dem Gegenständeselber, wie sollte sie den sengenden Hofblick ausdauernd

Mit Einsicht ergreift hier der Lebensbeschreiber dieseGelegenheit, die Ehen der Großen mit zwei Worten zu lo-ben, denn er kann sie mit den unschuldigen Blumen ver-gleichen. Wie Florens bunte Kinder bedecken Große ihreLiebe mit nichts — wie sie galten sie sich, ohne sich zu ken-nen oder sich zu lieben — wie Blumen sorgen sie für ihreKinder nicht, — sondern brüten ihre Nachkommen mit derTheilnahme aus, womit es ein Vrütofen in Aegyptcn thut.Ihre Liebe ist sogar eine dem Fenster angefrorne Blume, die>n der Wärme zerrinnt. Unter allen chymischen und physio-logischen Vereinigungen hat also blos eine unter Großen

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