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nicht blos, sondern auch für dcn Lebensbeschreiber einge-brockt; denn letzter hat am Ende doch das meiste wegen derSchilderung heftiger Auftritte auszubilden und muß oft ansolchen Sturm-Sektoren ganze Wochen verhusten. Zch will'sdem Leser nur aufrichtig vorausgestehen: ein solcher Schwa-den und Sturmwind ist schon am vorigen Freitag über dasneue Schloß gesauset und ain Sonnabend durch Auenthalund meine Stube gefahren, wo Gustav zerstöret zu mir kam,und bei mir Nachricht einzog, ob die Nittmeistcrin von Fal-kenbcrg, die mit ihrer Mitteltinten-Katze meinen ersten Sek-tor einnimmt und die bekanntlich Gustavs Mutter ist, obdie — sie wirklich sei.'. . . Inzwischen wird doch murbigfortgeschritten; denn ich weiß auch, daß wenn ich mein bio-graphisches Eskurial und b,onvrs ausgebauet lind endlich ausdem Dache mit der Baurede sitze, ich etwas in die Bücher-schränke geliefert habe, dergleichen die Welt nicht oft hab-haft wird und was freilich vorübergehende Rezensenten reize»muß, zu sagen: „Tag und Nacht, Sommer und Winter,auch an Werkeltagcn sollte ein solcher Mann schreiben; werkaun aber wissen, ob's keine Dame ist."
Nun fället also auf allen nächsten Blättern das Wetter-glas von einem Grade zum andern, eh' der gedrohte Sturm-wind emporfährt. Wie Gustav die abwesende Beata liebte,erräth jeder, der empfunden hat, wie die Liebe nie zärtli-cher, nie uneigennütziger ist, als während der Abwesenheitdes Gegenstandes. Täglich ging er zum Grabe des Freun-des wie zum heiligen Grabe, an den Geburtort seines Glucksmit einem seligen Beben aller Fibern; täglich that er's »»>eine halbe Stunde später, weil der Mond, das einzige off»?Auge bei seiner Seelen-Vermählung, täglich um eine halbespäter kam. Der Mond war und wird ewig die Sonne derLiebenden sein, dieser sanfte Dekorazionsmalcr ihrer Szenen