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unv weißen Särge», oder die Worte über den Särgen,„oarin ist mein Vater, darin meine Mutter, darin meineFrühlinge" —> auch der sehr große gemalte Sarg nicht,worüber stand: „darin liegen sechs Jahrtausende mit allenihren Menschen." — Sondern das Wichtigste war das Un-gcmalte, wovor sich Gustav tief bückte; eine schöne Frau,die sich zu einem unsern Gustav fast ähnlichen Kinde herab-neigte, weil es ihr etwas leise sagen wollte; ,ferner bückter sich vor einem alten Offizier in Uniform, der eine zer-rissene Landkarte, und vor einem schönen jungen Italiener,»er ein fliegendes Stammbuch hielt. Das Kind hatte eine»Vergißmeinnicht-Strauß auf der Brust, die Frau und diezwei Männer hatten einen schwarzen Strauß. Aber wKnoch mehr ihn überraschte, war der Doktor Fenk am Fen-ster mit einer Rose an der Brust. - —
Gustav eilte ihm zu; aber Ottomar hielt ihn. „Es ^alles von Wachs," sagt' er nicht mit einem kalten gegenoas Schicksal erbitterten Ton, sondern mit einem ergebenen„Alles, was mir in meinem Leben Liebe und Freude g^''steht und bleibt in diesem Zimmer — wer gestorben ist, der»gab ich schwarze Blumen — bei meinem Verlornen Kinbeweiß ich's noch nicht, und seine Kleider liegen draußenGarten. ... O wem Gott Ruhe in den Busen schickeoaß sie das nackte Herz umwickele und seine Zuckungen be-sänftige , dem ist so wohl wie denen, die er betrauert — "thut sanft und fest sein Auge auf, wenn ihm das Schick-sal holde Gestalten zuschickt, und wenn sie wieder gehe"und gräßliche heranführen, so schließt er's ruhig wieder
O Ottomar! das kannst Du nicht, bevor Deine »gcnven Kräfte am Alter sich gebrochen haben' Mach im^erDein Herz drei Tage lang für die Ruhe weit; am vierten