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fremdes hinüber? — Und warum hat das Wörterbuch ves brie

Schmerzens so viele Alphabete und das der Entzückung und lolli

ver Liebe so wenige Blätter? — Blos eine Thräne, eine ^drückende Hand und eine Singstimme gab der Welt-Genius Sei

der Liebe und Entzückung und sagte: „sprecht damit!" — 8üs

Aber hatte Gustavs Liebe eine Zunge, als er (bei einem Ab' er

wenden der Restdentin auf 7 Sekunden im Spiegel, dem er Ad-

am Klavier gegenüber saß, mit seinen dürstenden Augen dasdarin flatternde Bild seiner theuren Sängerin küßte — undals das Bild ihn ansah — und als er sich plötzlich nachdem nahen Urbild des wegblickenden Farben-Schattens um-drehte und sitzend in das gesenkte Auge der stehenden Freundinmit seiner Liebe eindrang und als er in einem Augenblicke,den Sprachen nicht malen, sich nicht einmal in Eine, nichteinmal in einen Laut ergießen durste? — Denn es gibt Au-genblicke, wo der tief aus der fremden Seele emporgehobeneSchatz wieder zurück sinkt und im Innersten verschwindet,wenn man redet — ja wo das zarte, bewegliche, schwimmende,brennende Gemälde der ganzen Seele sich kaum in oder un-ter dem durchsichtigen Auge wie das zerstiebende Pastells

bilde unter dem Glase beschützt. . ! .

Deßwegen war's meiner Einsicht nach recht wohl gethan, Cin

daß er zu Hause sofort einen Liebesbrief verfaßte. Durch wen

einen solchen Afsekuranzbrief des Herzens verbriefte der Le- liegt

bensbeschreiber von jeher seine Liebe im eigentlichen Sinne- stich

Aber als ihn Gustav fertig hatte, wußt' er nicht, wie er zu steif

insinuieren sei, auf welcher Pcnny-Post. Er trug ih» ^ ""d

lange herum, bis er ihm nicht mehr gefiel — dann schrieb er 8re>,

einen neuen bessern und trug ihn wieder so lange bei sich' -wn

bis er den besten schrieb, den ich ini nächsten Sektor herein- derst

schreiben will. Bei dieser Gelegenheit kündige ich dem Publst st v

kuni auf Ostern meinen „erpedirten und allzeitfertigen Liebes- »n (