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demüthig, war ein solches Lob so groß, daß sie gar nichtdaran dachte, es zu widerlegen. Sein Blick sah nach einerAntwort; aber sie gab ihm überhaupt so selten als möglicheine, weil jeder Schritt die alte Schlinge mit in die neueträgt. Er hatte ihre Hand anfangs mit der Miene gesucht,womit man sie einem Kranken nimmt: sie hatte sie ihm gleich-gültig gelassen; aber wie einen todten Handschuh hatte sieihre in seine gebettet — alle seine Gefühlspitzen konnten nichtdas geringste Regsame an ihr aushorchen; sie zog sie we-der langsam, noch hurtig bei der nächsten Erweiterung ausder rostigen Scheide heraus.
Der Tanz, der Tag, die Nacht, die Stille gaben seinenWorten heute mehr Feuer, als sonst darin lag. „Die Loose— sagt' er und spielte piquicrt mit einer Münze der Westen-tasche, um die geflohene Hand zu ersetzen — sind unglücklichgefallen. Die Personen, die das Talent haben, Empfindun-gen einzuflößen, haben zum Unglück oft das feindselige, sel-ber keine zu erwiedern." Er heftete seinen Blick Plötzlich aufihre Henidnadel, an der eine Perle und das Wort I'ainitisglänzte; er sah wieder aus seine Bolognesische Münze, aufder wie auf allen Bolognestschen das Wort Ubortus (Frei-heil) stand. „Sie gehen mit der Freundschaft wie Bologna mitder Freiheit um — beide tragen das als Legende, was sienicht haben." — Die edleren Menschen können die Worte„Freundschaft, Empfindung, Tugend" auch oon de»unedelsten nicht hören, ohne bei diesen Worten das Große zudenken, wozu ihr Herz fähig ist. Beata bedeckte einen Seufzermit ihrer steigenden Brust, der es nur gar zu deutlich sage"wollte, was Empfindung und Freundschaft ihr für Freu-den und für Schmerzen gäben, aber den Fürsten ging ernichts an.
Sein haschender Blick, den er nicht seinem Geschlecht,