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Acht und dreißigster oder Neujahr-Sektor.
Nachtmusik — Abschiedbrief — mein Zanken und Kranken.
Ich hatte auf heute vor, Spaß zu machen, meine Bio-graphie einen gedruckten Ncujahrwunsch an den Leser zu nen-nen und statt der Wünsche scherzhafte Neujahr-Flüche zu thunund dergleichen mehr. Aber ich kann nicht und werd' esüberhaupt bald gar nicht mehr können. Welches plumpeausgebrannte Herz müssen die Menschen haben, welche imAngesichte des ersten Tages, der sie unter 364 andre gebücktesernste, klagende und zerrinnende hinein führet, die tobendeschreiende Freude der Thiere dem weichen stillen und ausWeinen gränzenden Vergnügen des Menschen vorzuziehen imStande sind! Ihr müsset nicht wissen, was die Wörter er-ster und letzter sagen, wenn Ihr nicht darüber, sie möge»einem Tage oder einem Buche oder einem Menschen gegebenwerden, tiefern Athem zieht; Ihr müsset noch weniger wisse"'was der Mensch vor dem Thiere voraus hat, wenn in E»ck>der Zwischenraum zwischen Freude und Sehnsucht so tssosiist und wenn nicht beide in Euch eine Thräne vereinigt! —'Tu Himmel und Erde, Eure jetzige Gestalt ist ein Bildeine Mutter) einer solchen Vereinigung: die in unser friere"*ves Auge tröstend hineinblickende Lichtwelt, die Sonne ver-wandelt den blauen Aether um sich in eine blaue Nacht, diesich über den blitzenden Grund der beschneiten Erde noth tie-fer schattiert und der Mensch steht sehnend an seinem Hi>""^eine herübergczogne Nacht und eine Licht-Ritze; die tiefeOeffuuug und Straße gegen hellere Welten hin. - - -