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doch nicht gänzlich. — Ach hast Du mich denn sehr geliebt,Du Theure, Du Verscherzte? . . .
Gustav F.
Abends unter den: Zusiegeln des Briefs fuhr Beatazum Schloß-Thor hinein. Als er ihre Lichtgestalt, die baldmit so vielen Thränen sollte bedeckt werden, hcraussteigensah: prallte er zurück, schrieb die Aufschrift, ging zu Betteund zog die Vorhänge zu, um recht sanft — zu weinen.Dem Romanen-Steinmetz Oefel eilte er vorzüglich aus demWege, weil seine Mienen und Laute nichts als unedle Tri-umphe seines weissagenden Blickes waren; und sogar Gu-stavs Niedergeschlagenheit rechnete er noch unedler zu seinenTriumphen. . . .
Im Grunde wollt' ich, der Henker holte alle Welttheileund sich dazu; denn mich hat er halb. Wenige wissen, daßer mich diese Biographie nicht zu Ende führen lässet. Ichbin nun überzeugt, daß ich nicht am Schlage (wie ich mirneulich unter meinem gefrornen Kopfzeug einbildete), nochan der Lungensucht (welches eine wahre Grille war) sterbenkann; aber bürgt mir dieses dafür, daß ich nicht an einemHerzpolypen scheitern werde, wofür alle menschliche Wahr-scheinlichkeit ist? — Zum Glück bin ich nicht so hartnäckigwie Musäus in Weimar, der das Dasein des seiuigen, de»er so gut wie ich den meinigen mit kaltem Kaffee groß ge-ätzet, nicht eher glaubte, als bis der Polype sein schönes-herz verstopft und ihm alle Wiegenfeste und alle Wünschefür die seiner Gattin genommen hatte. Ich sage, ich merkebesser auf Vorboten von Herzpolypen: ich verberge mir eSnicht, was hinter dem aussetzenden Pulse steckt, nämlich ebenein wirklicher Herzpolype, der Zündpfropf des Todes. Diefatale literarische Vchme, der Rezensenten-Bund, schleicht