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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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und meine Narrheit sind vorüber und lauter Freude wohntin jeder Sekunde, auf jedem Oktavblatt, in jedem Din-tentropfen.

Es ging so. Eine jede eingebildete Krankheit setzt einewahre voraus; aber eingebildete Krankheitursachen gibt'S den»noch. Mein Wechsel zwischen Gesund- und Siechscin, zwi-schen Froh- und Traurig-, zwischen Weich- nnd Hartsein,war mit seiner Schnelligkeit und seinen Abstichen aufs Höchstegekommen: ich konnte vor Mangel an Athem kein Protokollmehr diktieren und die Szenen dieser Lebensbeschreibung durst'ich mir nicht einmal mehr denken: als ich an einem rothglü-henden Winterabend durch den rothgeschminkten Schnee drau-ßen herumschritt und in diesem Schnee das Wort doureuso-inont antraf.

Ich werde an dieses Wort der Schnee-Wachstafel im-mer denken; es war mit einem Bambusrohr lapidarisch schb"hineingezeichnet. „Fenk!" rief ich mechanisch. „LÜeit kannstDu nicht weg sein," dacht' ich; denn da jeder Europäer(sogar auf seinen Plantagen) den Schnitt seiner Feder a»einem eignen Worte prüfet und da der Doktor schon giEBogen mit dem Probierlaut kourousomont als erstem Ab-drucke seiner Feder vollgemacht; so wußt' ich sogleich,cS war.

— Und bei mir saß er und lachte (sicher mehr überdie Krankheithistorie von meiner Schwester als über memeInvaliden-Gestalt) mich so lange aus, daß ich, da ichwußte, sollt' ich lachen oder zürnen, am besten eines u>"das andere that. — Aber bald kam er in meinen Fall ""mußte auch eines um das andere thun — bei einer Hist^ 'die uns, nämlich dem ganzen hypochondrischen Wohlfab*auöschusse, zur Schande gereicht und die ich doch erzähle-