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ES befand nämlich ein naher Vetter von mir, Fedder-lein genannt, sich auch in der Stube, der beides, ein Schce-rauer Schuster und Thürmer ist; er sorgt für die Stiefelund für die Sicherheit der Stadt und hat mit Leder undChronologie (wegen des Läutens) zu thun. Mein naherVetter war kohlschwarz und betrübt, nicht über meine Krank-heit, sondern über die seiner Frau, weil sie daran verstorbenwar. Diesen Krankheit- und Todtenfall wollt' er mir unddem Doktor auch hinterbringen, um den letzten zu belehrenund den ersten zu rühren. Es wäre auch gegangen, hätt'er nicht zum Unglück ein Trennmesser meiner Philippine er-wischt und damit , während seiner eignen Aufmerksamkeit aufdie Todespost, sehr auf den Tisch gehämmert. Ich setztemir'S sogleich vor, es nicht zu leiden. Meine Hand krochdaher — meine Augen hielten seine fest — dem gedachtenHammer näher, um ihn zu hindern.
Aber des Vetters Hand wich ihr höflich aus und klopftefort. Ich hätte mich gern tief gerührt, denn er kam denletzten Stunden meiner seligen Base immer näher — aber ichkonnte meine Ohren vom Messer-Hammerwerk nicht weg-bringen. Zum Glück sah ich den kleinen Wuz dort stehenund lieh eiligst dem Klopfer das unglückliche Trennmesser abund schnitt dem Kinde damit ein Paar halbe — Fastnacht-brezeln vor in der Angst.
Nun stand ich gerettet da und hatte selber das Messer,llber er begann jetzt auf der Klaviatur des Tisches mit denentwaffneten Fingern zu spielen und versah in seiner Novelleleine Frau mit dem heiligen Abendmahl. Ich wollte michund meine Ohren überwinden; aber da mich theils der innere^r>eg, theils meine horchende Aufmerksamkeit auf seine trom-'"elnden Finger, die ich nur mit der größten Mühe vernch-u>en konnte, gänzlich von meiner guten Base wegzogen, die