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ziSmuS halt oft die Keule der Stunde, aber nicht den Mük-kenstachel der Sekunde ab.
Mein Doktor nahm mich ernsthaft (unter dem unbe-fangnen Fragen meines Vetters: „wie wollte mein HerrVetter?") aus der Stube hinaus und sagte: „Du bist, lie-ber ckerur Paul, mein wahrer Freund, ein Rcgicrungsadvo-kat, eine Mauffenbacher Audienz«, ein Schriftsteller im le-bensbeschreibenden Fache — aber ein Narr bist Du doch, ichmeine ein Hypochoudrist."
Abends that er mir beides dar. O an jenem Abendzogest Du mich, guter Fenk, aus dem Rachen und aus denGiftzähnen der Hypochondrie heraus, die ihren beißendenSaft auf alle Minuten spritzen! Deine ganze Apotheke lagauf Deiner Zunge! Deine Rezepte waren Satiren und DeineKur Belehrung!
„Setz' in Deine Biographie — fing er an und steckteseine Hände in seinen Muff — daß es bei Dir keine Nach-ahmung des Herrn von Thümmelö und seines Doktors unsihres medizinischen Kollegiums ist, das halb aus dem Pa-zienten, halb aus dem Arzte bestand — daß ich Dich auchausfilze; denn ich will es in der That thun. — Sag' mir,wo hast Du bisher Deine Vernunft, ja nur Deine Einbil-dungskraft gehabt, daß Du des Henkers lebendig wärest?Antworte mir nicht, daß die Gelehrten hier zu verschiednerMeinung wären — daß Willis die Einbildungskraft in dieHirnschwiele verlegte — Posidonius hingegen in die Vor-derkammer, wie auch Aetius — und Glaser ins eiför-mige Zentrum. Die Sach' ist nur eine lebhafte Redensart;weil Tu mich aber damit irre machst: so will ich Dich an-ders angreifen. Sag' mir —> oder sagen Sie mir, liebeVhilippine, wie konnten Sie zulassen, daß der Pazient bis-her so erhabne, rührende und poetische Empfindungen