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gewiß eine Frau und Thürmerin war wie wenige, so hatt'jch's satt und fing nach seiner orgelnden Qual-Hand, legtesie in Arrest und brach aus: „O mein lieber Herr VetterFedderlein!" Er muthmaßte, ich sei gerührt; und wurv' esselber immer mehr, vergaß sich und schnipsele mit den linkennoch arrestfreien Fingern zu stark an den Tisch.

Ich wollte mir wie ein Stoiker auf dieser neuen Un-glück-Stazion von innen heraus helfen und stellte mir wah-rend des äußern Schnipsens hinter mir meine gute Ba>eund ihr Tovtcnlager vor: „und so (sagt' ich beredt zu mirselber) liegst Du arme Abgeblühte denn drunten unv biststeif und unbeweglich und so zu sagen todt!"— Er schnip-sele jctzo ganz toll. — Ich konnte mir nicht helfen, son-dern ich zog auch die linke Hand des Historikers gesanglichein und drückte sie halb aus Rührung. „Sie können beidedenken, (sagt' er) wie mir erst war, als fiele der Thurmauf mich, da sie einer wie einen Sack auf den Rücken fas-sen mußte und sie hie dreizehn Treppen so herunter trug." ^Ich war außer mir, erstlich darüber und zweitens weil ichin meiner Hand die Anstrengung der seinigen zu neuemSchnipsen verspürte; überwältigt sagt' ich: „ums H>>»'mels Willen, mein theurer Herr Vetter, um der gute»Seligen Willen, wenn Er seinen eignen Vetter liebhat ..."

„Ich will schon aufhören, sagt' er, wenn Sic's so »»"greift." -

„Nein, sagt' ich, schnips' Er mir nur nicht so!Aber so eine Base bekommen wir beide schwerlichwieder!" Denn ich besann mich nicht mehr.

Und doch besteht das Leben wie ein MiniaturgemalreauS solchen Punkten, aus solchen Augenblicken. Der St0>-