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setzter Lurus bringt alle sittlichen Nachtheile eines auf denganzen gesetzten mit, die Veruntreuungen an sich und an an-der», die Biegsamkeit und Verlogenheit, die Geldsucht rc.Und werden nicht noch andere Zufälligkeiten das Gift desLurus noch dicker kochen? z. V. das Beispiel eines berühm-ten und vergrößerten Landes und besonders dessen Hauptstadt,da sie uns näher angeht, als London — die jedem Kriegenachfolgenden Ueber-Bereicherungen Einzelner — die betäu-bende Lockspeise neuer Staaten-Einrichtungen — das Thron-gepränge, welches man dem Sieger des Jahrhunderts, dersie aus säkularischen Gründen wählte, am leichtesten nachzu-spielen hat, ohne mit ihm die Gründe gemein zu haben?Denn was das letztere anbelangt, so ist's bei einem Geniuseinerlei, ob er sich durch Prunk oder wie Attila und derLord und Friedrich der Zweite durch Unprunk von seinemGefolge unterscheidet, und sein geistiger Glanz kann äußer-lichen eben so gut entschuldigen als ersetzen. Indeßwird die Furcht dieser Einwirkungen durch die Betrachtung,daß uns z. B. das Lurus-Kapua, London, weniger gescha-det, und daß im Mittelalter die Pracht-Gesetzlosigkeit derThronen darum nicht Prachtgesetze nöthiger gemacht, sehrgemildert, besonders wenn man noch zweierlei Lurus voneinander trennt. Der des Volks ist nur ein scheinbarer: denner ist nichts als der gleiche Schritt des Genusses mit demErwerben und Erfinden; und am italiänischen oder sinesischenBauer ist Seide so wenig Lurus als am Seidenwurm. Auchsucht der Volkslurns weniger gehaltlosen Schimmer undfremde Meinung als eigne derbe Ausfüllung; und es genießtihn nur wie Sonntage, ja nur an Sonntagen, folglich ingesunden Zwischenräumen als Stärkungsmittel verschwitzterWerkeltage, die ihn wieder durch den Abstich würzen.
Aber wie anders löset der Lurus des Hochstandes we-