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[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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ren Namen Krankheiten getauft, auch geistig von englischer,polnischer, neapolitanischer oder französischer Krankheit spre-chen. Nur vergessen wir immer im Nachrechnen der hundert-jährigen Völker-Krisen, daß die Störungen großer Welt-körper auch große Welt-Zeiten nöthig haben zur Umkehr inden Regeltarif. Die langen Räume brauchen lange Zeiten;und daher dann eine Dissonanz oft Länder - und Jahrhunderte-weit von dem Tone liegt, worin sie sich auflöst, wenn schonlange das beleidigte Ohr der Eintagsfliege verweset. Dochden Menschen entschuldigt die oft von ihm selber beschuldigteGeschichte; indem sie ihn zwischen dem trägen Aufwachsenund trägen Abwelken der Völker so oft mit einem schnellenBlüten - Aufbruch unterbricht und überrascht. Und diese Eil-Entwicklungen — gegründet in der moralischen und politi-schen Natur, welche, wie die organische, so oft scheinbaresEinhalten mit plötzlichem Aufschießen abbricht — will ebender kurzlebige, auf den halben Solo eines halben Jahrhun-derts gesetzte Mensch leibhaft erleben. Er woll' es; nurricht' er nicht das Weltgericht.

Hinter uns bewegt sich die Vergangenheit mit ihrenVölkern eilig zu Zielen, weil die Ferne uns scheinbar Wegund Schritte verbirgt und verkürzt, aber um und vor unswill uns alles anstecken, alles kreislaufen, an kein Ziel an-lange». Er schaue auf zum überirdischen Himmel wie zumirdischen, wo ihm alle Sterne zu stocken und zu ruhen schei-nen, und denke daran, welch' ein fliegendes Gewimmel vonWelten sich einem höher» Auge droben aufdeckt.

Wer von uns hätte errathen — d. h. also die Vorsehungder Vorsehung sein — können, daß aus den reißenden Strö-men des vierten, fünften, sechsten, zehnten Jahrhunderts nochdie Goldkörner des sechzehnten u. s. w. gewaschen würden?Wer hätte gerade in der Nähe des ein halbes Jahrtausend

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