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[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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IV.

Lo r schlag politischer Trauerfeste.

2" nichts offenbaret sich die herzlose Maschinenhastigkeitder Neuern mehr als in der Dürre ihrer Feste. Man nehmeeiner Stadt Stadtschlüssel und Ehrenbogen, den Freiball, Ka-nonendonner, die Oellampen und 24 weiße Mädchen mitBlumen weg: so hat man ihr alle Sprachvrgane und feuri-gen Zungen entrissen, womit sie zu einem Helden sagen kann:„ich staune an," und der Heros zieht kahl und leise ein undab. Ich wünschte nie, Napoleon unterwegs zu sein, weil ichvor jedem frischen Kirchthurm zusammenfahren müßte, dajeder mir sich als den Zeigefinger, Reisebarometer und Fern-schreiber der verdammten Huldigungslangweile vorstellte, wo-mit man mir meine begangenen Heldenthaten, statt sie zubelohnen, dermaßen verbitterte, daß es am Ende kein Wun-der wäre, wenn ich kein Wunder mehr thäte. Modemedeutsche Städte, erregt immerhin euere Langweile, aber sinntdoch auf einigen Wechsel dieser Langenweile!

Wie nun zu den politischen Freudenfesten die Erfindung,so fehlet zu Trauerfesten sogar der Muth. Sagt zweien Mo-