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[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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netberge. Hingegen jene, Welt umstürzende und umackerndeGeister, große Heerführer, Staatsminister, andere Geschäfts-männer, finden in der Schule keinen Ruthengänger ihrer tie-fen Adern. Diese Genies gehen daher, wenn sie das Schick-sal nicht hofmäßig, nur geistig geadelt hat, meistens der Welt,wenn auch nicht sich, verloren; und ein Sully, Colbert, Pittund Napoleon bleiben sitzen, als bedeutende Kothsassen imDorfe.

Bisher galt die Ahnen-Probe mehr als Enkel-Probeoder Geisterprobe, und einer, der ven seinem bürgerlichenPräadamiten am weitesten entfernt war — denn jeder Edel-mann muß mit einem Bürgerlichen anfangen und breit auf-treten, so wie ein Bürgerlicher sich in einen Edelmann zu-spitzen kann — schien zum Staats-Geschäfts-Mann gleichsamschon geboren und erkoren. Wenn aber bisher aus dem klei-nen, oft ungesunden Adels-Eiland so viele große Heerführerund Staatsmänner gewachsen waren: wie viel mehre wärennicht (schon blos dem Raume nach) auf dem weiten Konti-nente der bürgerlichen Stände zu finden gewesen! Denn derAdel kann uns in allem übertreffen, nur nicht in der Mehr-heit; vollends da die nöthigsten Stammbäunte als Eckstämmeganzer Familien absterben, indeß das bürgerliche Gras sichselber frisch nachsäet.

Ist nun ließ alles wahr, und ruhen und steigen dieStaaten nur auf wenigen Atlas-Schultern: so ist jedes Ge-nie vie Seele des Volks, wie Gott die Seele der Thiere(clou8 miimn lirutorum). — Ist dieß von den alten hohemStaaten längst eingesehen worden, welche Eine große Geistes-Kraft tausend andern nur von jener zu bewegenden Körper-kräften vorgezogen: so ist es zwar sehr unbegreiflich, wieman die Ausfuhr der Genies so leicht verstattet, als Spanienso strenge die Ausfuhr der Zuchtesel verbietet, oder Preußen