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[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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mochten, die Menschen auszurotten, sondern sie eher vermehr-ten, wie Konskribierte und Findelhäuser genugsam bezeugen.Die Menschen können sich künftig nachMalthus*) ordentlichnicht mehr retten vor lauter Menschen, wie die Abderiten vorFröschen, und man muß zuletzt auf Menschenköpfe wie aufSperlingsköpfe Preise setzen; was aber zu unserer Schandeerst die Türken thun, welche bekanntlich Säcke voll Köpfeliefern. Letztes ist etwas, aber weit mehr Trost gibt Hum-boldts Nachricht, daß mehre Nazionen Erde fressen und ver-dauen. —- —

Dieß ist ja erwünscht! So sitzen wir ja alle im Fetteund Ueberstuß wie Maden im Käse, und haben, wenn wireinmal an dergleichen Hartfutter und Hausmannskost etwasgewöhnt sind, vollauf an einer der größten Bouillonkugel(und M6N8S gmbulatorin), die es je gab, zu zehren, wenn dieErde, die schon längst unser Tischbette ist, gar unser angebornesMußtheil wird. Bis wir und die Regenwürmer (diese fres-sen wenig) einen solchen Erdglobus aufgegessen haben, liegenwir alle selber darin, und viel weniger lebendig, als dieWürmer.

Es ist eine schwere Prophezeiung, ob die folgende Evan-gelium oder Jeremiade ist: daß, wie jetzt in Holland undParis, künftig überall auf politische Sommerhitze politischeWinterkälte oder Gleichgültigkeit eintreten werde. Schon der

') Nach ihm verdoppelt die Volksmenge sich in 25 Jahren (nachEuler gar in 12L). Da nun die Menschen sich in geome-trischer Fortschreitung vermehren, die Nahrungsmittel abernur in arithmetischer: so verhält sich, wenn man tOVO Mil-lionen Menschen nimmt, die Bevölkerung zur Nahrung im2ten Jahrhundert wie 256 zu 9, im 3ten wie 4096 zu 13.— Aber schon Süßmilch bewies in seiner göttlichen Ord-nung rc. I. S. 290. daß alle Wclttheile 1600 Jahre nachder Erschaffung so bevölkert sein konnten als jetzt.

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