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oder Nazionalzeitung-Schreibern in Gocha hätte die Nasebestreichen wollen. Einige Artigkeit war es freilich, daß oftdeutsche Opfer selber zu deutschen Opferpriestern angewandtwurden, wie etwan die Scythen die Opferknochen zur Feue-rung gebrauchten, bei deni Kochen des Opferfleisches *).
Auch wahre Freunde unserer Feinde mußten wir sein undals Christen den andern Backen hinhalten, wenn der eine et-was bekommen hatte. Sprachverständige übersetzten unsereFreundschaft richtig genug ins Lateinische durch necessitasoder necensiiuclo (Nöthigung), wie das römische Weltvolkdie Freundschaft nannte.
Doch wollen wir auf der andern Seite eingestehen, daßunsere Feinde uns wieder als ihre Freunde behandelten, un-ter welchen sie sich nichts übel, sondern ein freies Wort undWesen gern als Salz der Freundschaft herausnahmen. Eskränkte sie daher, wenn wir nicht jede Kriegerklärung miteiner Lieberklärung erwiederten; denn sie erwarteten, daß sie,gleich Damen, noch immer zu lieben wären, wenn sie auch,wie diese, die Grausamen spielten "*). Ein General, als roueaimuble des Geschlechts, wollte auch ein rouant abnableeines Ländchens sein. Es war uns untersagt, öffentlich an-ders zu weinen als vor Freude, so wie auch den Juden Wei-nen am Sabbath (und feierten wir denn keinen Herensabbath?)
') »k-ro<I. Vl. 57.
") Voltaire sagt im Artikel torture seines clictionnaire plülo-80 >>liic>ue: „les nations etranAeres juxent <Ie la Kranespar les 8pectaoles, par >08 romans, par Ik8 jo»8 ver8, parlos 1ilie8 li'ogera gni ont Ie8 moeurs kort clo»ee8, par nos^ansenrs il'opera, g»i ont be la ^race, par Vlacl. (ülairongui «leclaine <Ie8 ver.8 a ravir. KIIe8 ns aavent >>a8 gn'iln'^ a point au konil <Ie nation plira cruelte gne lakrancaiae.