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Vergangenheit die andere, dem Sieger zu viel zu verzeihen,z. B. Sieg-Schleichwege. So kommt auch die Mannzuchtder Sieger vor ein härteres Gericht als die der Besiegten.Drittens wäre man viel gerechter und milder, wenn man nichtimmer die verdorbene Hauptstadt mit den reinern Landstädten,und nicht überhaupt die Pariser mit den Franzosen, ja die6k>?.«tti«r8 wieder mit den Parisern verwechselte. Und vier-tens dürfte auch die Betrachtung nichts schaden, daß ein Re-gent jetzo — in der noch feindlichen Stellung der Erdstaatengegen einander, welche eigentlich nur in Einen Bruderstaatzusammenfließen sollten — seinem Lande sehr viel, wenigstensdie Länder opfern könne, welche wiederum seines sich opfernwollten. Oder was ist denn Krieg, folglich dessen Friedeschlußanders als ein Loosen zwischen zwei Opferaltären? — Man ver-gebe diesen Wahrheiten ihr altes Alter, da eben die Zugend alssestlebende Leidenschaft jedes Alter verkennt, aber darum destonöthiger hat.
Z.
Männlichkeit der Autoren.
Kein deutscher Mann beinahe schämt sich jetzo, keiner zusein, sondern er stellt als Dintenfaß ein Lakrimatorium (Thrä-nengefäß) hin und tunkt ein, und setzt der Welt (sogar schonauf dem Titelblatt) die Angstschweiß-Tropfen vor, die manihm in diesem und jenem „schrecklichsten Jahre oder Augen-blicke seines Lebens" ausgepreßt. Schämt ihr euch denn —eurer Unmännlichkeit nicht sowol als — eures öffentlichenBekenntnisses derselben nicht? Im alten Rom hätte keinMann dergleichen gestanden. Oeffentlich durste man in Spartanicht einmal über geliebte Leichen weinen, ausgenommen überdes Königs seine. Die standhaften früheren Christen — diealten Philosophen — die Römer hatten (wie noch die kräf-tigen nordamerikanischen Wilden) den Grundsatz des Car-
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