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ter Krieg. Es fehlte ihm nämlich an einer Kriegkasse ausMangel an einer Friedenkasse, daher unter seiner ganzen Re-gierung keinem Verbrecher (wie etwan im Orient) zerlassenesGold in den -Hals gegossen wurde, indem keines da war.Doch ungeachtet aller Armuth hätt' er den seltenen VogelPhönix, den Krieg, der sich immer im Feuer erneuert, er-wischen können (sah er ein), wäre sein Land nur großer ge-wesen. Daher beneidete er sehr geldarme, aber größereRegenten, welche ihren stillliegenden Unterthanen, wenn sieihnen nichts zahlen und reichen können, blos Marschordresgeben; eine schöne Nachahmung des wunderthätigen Petrus,welcher (Apost. Geschichte e. 3. v. 6.) zu einem Bettler sagte:Geld könn' er ihm nicht geben, aber wol (durch ein Wunder)Gehvermögen, worauf der lahme Kerl sogleich aufbrach undmarschierte.
So standen beide Fürsten und -Helden dieser Groteskegegen einander, jeder mit andern Vorzügen ausgerüstet.
Zweites Kapitel,
worin Erklärungen und Zulüftungen des Kriegsvorkommen.
Einst besuchte Tiberius IXXXXIX. seinen Gränznach-bar Maria. Jener sprach viel und froh von seiner bevor-stehenden Heerschau (kevuv) und beklagte nur, daß er desLumpenpacks so wenig habe: „Herr Vetter, mein Lager wird,sorg' ich, wie eine lebendige Trödelbude aussehen, die Kerlehaben nicht viel" — „Desto besser, versetzte Maria, daß Sieauch nicht viele Kerle haben. Ich habe einiges Volk." Ersprach nur aus Bescheidenheit so; denn da nach der Juris-