Band 
[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
Seite
358
JPEG-Download
 

358

ment, oder jetzo ästhetische Antike und Moderne; Flicken desTrödes wurde für Schneidern genommen, ein kaum getrage-nes ckleiv für ein neues und umgekehrt.

Nun fällt auf tausend Sachen in unserer Geschichte Licht.Tiberus kam jetzo auf den Vorschlag, den er dem Vetterthun wollte: „wie wär's, Herr Vetter, würfen wir unsrebeiden Revüen für dieses Jahr zusammen, und jeder mit sei-nem -beere rückte gegen den Andern vernünftig an'? Es sähebei kott ordentlich wie ein Krieg aus; nur müßte manSpaß verstehen. Geübt würden freilich die Leute unglaub-lich, rnd alle andre Revüen wären Bettel dagegen."

bin solches Spiegelzimmer von Selbst-Ansichten er-faßte -en Maria als einen Liebhaber glänzender Sünden an-fangs über die Maßen; aber als er sich ein wenig sammelte,gab e> zu bedenken, es sei, da schon auf dem Theater und inHeerscdauen, wo Freunde gegen Freunde fechten, sich der böseFeind zuweilen mit seinem Unkraut einmischte,.und Feindeaussage, die einander gute reelle Schläge geben, es sei, sagt'er, in einem Falle noch mehr zu beherzigen und zu befürch-ten, r.w fremde Heere, vollends gar Trödler und Schneidergegen einander ins Feld zögen, weil vielleicht mancher Tröd-ler eire Schuld durch einen Kolbenstoß abzustoßen suchenkönnte, oder ein Schneider sich seines Kerbholzes'durch einenLadstock zu entledigen.

Er gab allerdings so fein als möglich zu verstehen, daßdie Käuzen oder Tiberianer viel seinen Großlausauern oderMariarern schuldig wären. „Ah, pah, versetzte Tiberius,schlage meinetwegen einander todt, was wilk; wenn man nurgeschellt kommandiert, und seine richtigen Evoluzionen macht;Gerechtigkeit darf nach der alten Sprache kein Mitleiden ha-ben (ja-itilia non compkwsiont-m lmlivre ckolwt), und Kriegist das allerstärkste peinliche Recht. - Lassen Sie Ihre