Band 
[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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gefolgt und nachgeflogen. Erblicken wir die Mitfolge nichtso jammern wir über den großen Stillstand der Welt undverzagen an der Zeit, welche doch so viele tausend Händehat und stets unzählige zum Geben übrig behält; denn wirvergessen, daß ja das Ganze auch gegangen, nur aber in ei-nem großer» Himmel. Eben so kommt es uns vor, derMond lause und eile, wenn unter ihm die irdischen Wolkenfliegen; verwundern uns aber, daß er ungeachtet des Scheinsnicht aus seiner Stelle gewichen, bis wir endlich einsehen,daß auch er weiter gerückt, nur in einem größer» Himmel,als der unserer Wolken ist. — Einen bloßen Nachsommerkann es nur für einzelne Völker geben; aber die Menschheitselber kann keinen Vor-, höchstens nur einen Nachwinterhaben.

9 .

Gericht über Staat.

Wird vor Gottes Gericht der Schuldige vorbeschiedenvom Unschuldigen, so muß er sterben und erscheinen. DieserGlaube wird zuerst an Staaten wahr, wenn die Unschuld zuGott schreit nach Gericht, und sie gehen unter mit ihrenMächtigen und werden gerichtet.

10.

Licht-UropLAanZa von oben herab.

Allerdings bauen jetzo sogar säst harte Fürsten die Gei-ster ihrer Unterthanen mit Eifer an, doch aber so, daß siediesem geistigen Wachsthum eine gewisse Gränze setzen; sowie der Bierbrauer — um ein sehr gemeines Beispiel zu ge-brauchen — die Malzkörner durch Treibhauskünste keimen,aber den Keim nicht länger als zwei Linien eines Zolls auf-r

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