Band 
[Fünf und zwanzigster Band. - Sechs und zwanzigster Band.]
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wollen. Den Fürsten stehen außer diesen Feuergeistern nochdie Lichtgeister der Zeit zur Seite, eine Cincinnatusgesellschafthochgesinnter Schriftsteller in allen deutschen Kreisen und inallen wissenschaftlichen Fächern; und vor diesen, an welchesich noch ihre Lehrer und Zöglinge großer Heerführer, Ge-schäft-, Staats- und Weltmänner reihen, gleichsam Uhrenin einer großen Stadt, welche alle in einander schlagend zwardas Zählen erschweren, aber doch alle Eine Stunde ansagen,vor diesen können Fürsten mit keinem Mangel an treuen war-men Gehülfen oder an fremder Vorbearbeitung sich entschul-digen, ja nicht einmal mit einem Mangel an fürstlichen Mu-stern und Vorgängern selber, wenn sie im Besitze solcherHände, Herzen und Köpfe den ewigen Ruhm versäumen, einschöneres Deutschland zu pflanzen, als das halb verwelkte,halb gemähte gewesen, ein frisches Deutschland, das künftignoch stärker bewaffnete und schneidende Sieg- und Sichel-wagen aufhält, abspannt und zerbricht, als die sind, die dasalte kahl geschnitten haben.

Bedenkt noch, ihr gekrönten und besternten Machthaberaller Art: ihr tragt in der Zukunft entweder alle Schuld,oder allen Glanz. Tausend Sterne oder Sonnen steigen undsinken am Tage; niemand sieht sie und ihr Gehen; nur dieSenile allein geht aus. So siegen und sterben auf demSchlachtfelde Tausende unbemerkt und nur der siegende undfallende Held wird mit seinen Stralen gesehen und genannt;und eben so durchlaufen im Bürgerleben hundert leuchtendeGeister ihren Morgen und -Abend unsichtbar. — Und so isteuer Vor-Glück, ihr Hohen, zu beneiden, wenn sich in das-selbe das allgemeine verbirgt. — Doch wie die kleinen Sterneunsern Tag unscheinbar verlassen, aber in dsr Nacht derneuen Welt zum Schimmern aufgehen: so zeugen auch die