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[Ein und dreissigster Band. - Zwei und dreissigster Band.]
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Die Menschen vergessen, daß sie in jeder Nacht ihreMonde über sich haben, von denen ihnen die überdeckte Sonneherabspricht — die Planeten. Gerade der nächste, uns Un-terthans Planet soll uns die Sonne geben, und ohne ihn istuns der ganze Himmel getödtet. Ob sich Gott nah odersern spiegelt, er leuchtet doch nah oder fern. Unglücklicheberaubte Seele! Alles am Himmel sei dir untergegangen,aber der matte Uranus bleibe in deinem Auge: wiederstralter nicht dieselbe Sonne, die vom Mond herab dich mit Schim-mer umgibt?

Wir denken an Gott am meisten bei der Geburt undbeim Tode. So fällt die Sonne beim Aufgang mit deinMeere zusammen, entfernt sich immer weiter, und begegnetendlich wieder dem Meere. Gott erscheint uns daher nurzweimal gewaltig: neben dem Neugebornen und nebendem Alten.

Du Unendlicher, du hast über alle Erden und Sonnendeine Himmel gebreitet aus Licht! In unsrem dunkeln Her-zens-Winkel erscheinst du nur. Keine Sonne thut einemendlichen Herzen genug, wohn' es auf der Sonne oder demSaturn.

Der Himmel vernichtet die Erde, und ist roch nur mrHalbhimmel; konnten wir den ganzen sehn!

Nur die Sonne ist das Gleichniß Gottes; sie wird be-deckt von Wolken, von dem Monde, der Erde, von der Nacht;