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letzte Mondviertel als eine kalte, helle und schneidende Sichelin der Nachmitternachtkälte aufgegangen war, und meinenBlick durch sein Sichellicht einige Minuten lang von derErdtiefe abgeschnitten hatte. Denn als ich vom blauen Mor-gen wieder auf den Erdboden niedersah: fand ich unter ihmund mir alles verändert und umgestellt. Es hatte sich wäh-rend dieser Minuten die um den Erdkern laufende Magnet-und Kleinerde in ihrer Achsebewegung schon auf die andereSeite gewandt; uud zwar in so kurzer Zeit, daß die Be-wohner derselben schwerlich' eine längere Tag- oder Nachtzeit,als von 15 Minuten, erleben, ob ich gleich bei einem sogänzlichen Mangel an allen Beobacht-Instrumenten und um-gekehrten Sternwarten gegen unten gern um mehre" Sekun-den fehlgeschossen haben will. Doch so viel ist längst vonallen Astronomen festgesetzt, daß die Achsebewegung einesWeltkörpers jederzeit im umgekehrten Verhältniß mit derBewegung um seine Sonne geschieht; daher je länger das3ahr, desto kürzer der Tag, und daher der Saturn bei sei-nem 30 Jahre langen Jahre, nur einen Tag von sechs Stun-den erlebt. Natürlicher Weise wird mir jeder nur mäßigeKenner astronomischer Kenntnisse voraussagen, daß der innereErdplanet, welcher gar die langen vierhundert und vierzigJahre zu seinem Umlaufe nöthig hat — selber Uranusbraucht nur 80 — nach allen Astronomen, die er nur gele-sen, sich so schnell um seine Achse drehen müsse, daß einMann oben auf der Erde in einer Nacht mehr als 12 Un-ternächte- müsse auf dem Weltkörperchen unter sich erlebenund sehen können. — Und diesem war in der That so; dennich sah wirklich schon die Nachtseite des Weltleins untenwir zugedreht.
Allein wie anders war diese Kehrseite als die Minerva-seite im ersten Gesicht!