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port-Minister auf 1819 für seine Rapport-Fürsten zu Ge-genmagnetisören zuzurichten, bleibt gut und wird stets vonFolgen sein.
Dem Höllenrichter werden wir es zu danken haben, wennwir künftiges Jahr durch seine Minister der Preßfreiheit dierechten engen Schranken (denn auch der Professor Krugläßt noch immer einige Preßfreiheit*) zu), werden gesetztsehen. Da eigentlich der Minister der wahre Magnetisör desFürsten ist, durch Hauchen und Blasen — wer will, mageinen Günstling oder eine Favoritsultanin dafür setzen — sowird der Fürst im Zustande des Hellsehens (wie die andernSomnambulen, bei Wolfart, Eschemnaier, Kiefer rc.) nurdas sehen und hören, was sein Streicharzt sieht und hörr— dieser schmeckt und fühlt ihm alles vor — die Uebel undSchmerzen des Arztes gehen in ihn über — und Kopf undHände desselben sieht er immer im Glanz. Sobald nun zwi-schen den Hellseher und den Streicharzt fremde Personen tre-ten, welche dieser noch nicht in Rapport mit jenem gebracht,so wird alles gestört, der <H,'v-v)-n»r fühlt sich kalt ange-rührt und sehr übler Laune. Dieß aber erfolgt unfehlbar,wenn die Bücherschreiber im Druck den Fürsten Dinge sagendürfen, welche der Streichminister ihnen viel anders beige-bracht, oder gar verschwiegen hätte. Kein guter Ministerwird in den Fehler von Montanster, Oberhvfmeister vornDauphin unter Louis XIV., verfallen, welcher ihn niemalsZueignungen lesen ließ, weil sie immer lögen; sondern geradenichts weiter als Zueignungen und Dankadressen der Ei»-
) Verfasser dieses hat gar für völlige Zensurfreiheit einA-erkchen „Freiheits-Büchlein" geschrieben und darin schon1805 eme Menge Gründe wiederholt, die man ieüo aus-gesonnen. "